Rabatt- und Skontorechner

Berechnet Endpreise mit einem oder mehreren Rabatten, den Preis vor einem Rabatt, Nachlässe in Prozent und Skonto mit Netto- und Steueranteil – plus den effektiven Jahreszins, den Sie bei Verzicht auf Skonto zahlen.

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Ergebnis

Sie haben Eingaben geändert. Das Ergebnis gilt noch für die vorherigen Werte – bitte neu berechnen.

Endpreis72,00 €Sie sparen 28,00 € (28 %).

Rechenweg
Ausgangspreis100,00 €
Rabatt 20 %− 20,00 €
weiterer Rabatt 10 %auf den bereits reduzierten Preis− 8,00 €
Endpreis72,00 €

20 % und danach 10 % ergeben zusammen 28 %, nicht 30 %.

Rein rechnerische Ergebnisse; keine Rechts- oder Steuerberatung. Unverbindlich, ohne Gewähr. Methodik und Quellen

Mehrere Rabatte werden nicht addiert

Ein zweiter Rabatt bezieht sich auf den bereits reduzierten Preis. 20 % und danach 10 % ergeben deshalb 28 %, nicht 30 %: Aus 100 € werden erst 80 €, dann 72,00 €.

Endpreis         = Preis × (1 − r₁) × (1 − r₂)
Preis vor Rabatt = Endpreis ÷ (1 − r)
Rabatt in %      = (alt − neu) ÷ alt × 100

Skonto vom Brutto oder Netto?

Skonto ist ein Preisnachlass für schnelle Zahlung. Er wird in der Regel vom Rechnungsbetrag brutto abgezogen. Rechnerisch ist das dasselbe, wie ihn vom Netto und von der Umsatzsteuer getrennt abzuziehen: 2 % vom Brutto sind 2 % vom Netto plus 2 % der Steuer. In der Buchhaltung mindert der Skonto das Entgelt; die Umsatzsteuer wird anteilig berichtigt.

Beispiel: Bei 1.190,00 € brutto und 2 % Skonto zahlen Sie 1.166,20 €. Der Skonto von 23,80 € besteht aus 20,00 € Netto und 3,80 € Umsatzsteuer.

Lohnt sich Skonto?

Jahreszins = Skonto ÷ (100 − Skonto) × 360 ÷ (Zahlungsziel − Skontofrist)

„2 % Skonto bei Zahlung in 10 Tagen, sonst 30 Tage netto“ bedeutet: Wer 20 Tage länger wartet, zahlt dafür umgerechnet 36,7 % Zinsen im Jahr. Das ist fast immer teurer als ein Kontokorrentkredit – Skonto zu nutzen lohnt sich also meist.

Werbung mit Preisnachlässen

Händler, die gegenüber Verbrauchern mit einer Preisermäßigung werben, müssen nach § 11 Preisangabenverordnung den niedrigsten Gesamtpreis der letzten 30 Tage vor der Ermäßigung angeben. Der Modus „Werbung mit Preisnachlass“ rechnet den Prozentsatz bezogen auf diesen Referenzpreis. Ausgenommen sind unter anderem individuelle Preisnachlässe und schnell verderbliche Waren. Für Einzelfälle, etwa Vergleiche mit einer unverbindlichen Preisempfehlung, holen Sie bitte rechtlichen Rat ein.

Quellen

Häufige Fragen

Wird Skonto vom Brutto oder Netto abgezogen?

Üblich ist der Abzug vom Bruttobetrag der Rechnung. Das Ergebnis ist dasselbe wie beim getrennten Abzug von Netto und Steuer, weil sich beide im selben Verhältnis verringern.

Warum ergeben 20 % und 10 % nicht 30 %?

Weil der zweite Rabatt auf den bereits reduzierten Preis gewährt wird. Zusammen sind es 1 − 0,8 × 0,9 = 28 %.

Was ist der Unterschied zwischen Rabatt und Skonto?

Ein Rabatt ist ein Preisnachlass, etwa für Menge, Treue oder Aktionen, und wird sofort gewährt. Skonto ist ein Nachlass für die Zahlung innerhalb einer kurzen Frist.

Wie rechne ich den ursprünglichen Preis aus?

Teilen Sie den reduzierten Preis durch (1 − Rabatt). Bei 79,99 € nach 20 % Rabatt: 79,99 € ÷ 0,8 = 99,99 €.

Was bedeutet „niedrigster Preis der letzten 30 Tage“?

Wer gegenüber Verbrauchern mit einer Preissenkung wirbt, muss als Vergleichspreis den niedrigsten Preis angeben, den er in den 30 Tagen davor verlangt hat. So sollen künstlich erhöhte Vergleichspreise verhindert werden.